Der Drucker steht, die Vorlage ist geladen, jetzt fehlt nur noch das Material. Welches Filament du wählst, entscheidet darüber, ob dein Objekt stabil, flexibel, hitzebeständig oder einfach nur hübsch wird.
PLA ist das Einsteigermaterial schlechthin: leicht zu drucken, geruchsarm und in unzähligen Farben erhältlich. PETG ist zäher und verträgt mehr Wärme, ideal für Funktionsteile. ABS und ASA halten höheren Temperaturen und Witterung stand, brauchen aber ein beheiztes Bett und am besten ein Gehäuse. TPU ist gummiartig flexibel, etwa für Handyhüllen oder Dämpfer. Dazu kommen Spezialfilamente mit Holzanteil, Metallglanz oder Seidenoptik.
Achte zuerst auf den Durchmesser, meist 1,75 mm, seltener 2,85 mm. Eine enge Toleranz sorgt für gleichmäßige Schichten. Trocken gelagertes Filament druckt besser, deshalb ist eine vakuumverschweißte Verpackung mit Trockenmittel ein gutes Zeichen. Prüfe auch die empfohlene Drucktemperatur und ob dein Drucker sie schafft.
Standard-PLA auf Kilorollen gehört zum Einstieg. Technische Materialien und Spezialeffekte liegen höher, ebenso Markenware mit engen Toleranzen. Größere Spulen senken den Preis pro Gramm, lohnen sich aber nur, wenn du das Material regelmäßig verbrauchst.
Filtere nach Marke und Preis und vergleiche die Angebote verschiedener Shops. Mit dem Deals-Schalter entdeckst du reduzierte Rollen, gekauft wird anschließend beim Händler.